Beschreibung
Die Kultivierung der Feige setzte schon sehr früh ein und ist vielleicht sogar älter als der Ackerbau. In einem Haus bei Jericho, das etwa 11.400 Jahre alt ist, wurden Überreste von Feigen gefunden, die bereits nicht mehr der Wildform entsprechen. Alle mesopotamischen Hochkulturen sowie der gesamte Mittelmeerraum kannte und nutzte die Feige. Es gibt verschiede Feigen in Georgien mit denen wir noch experimentieren. Unsere jetzt verwendeten Feigen stammen aus dem trockenen Tiefland von Ostgeorgien. Hier wachsen Feigen halb-wild und wild. Die von den Mitgliedern unseres Dorfentwicklungsprogramms gesammelten vollreifen, süßen Früchte müssen schnell verarbeitet werden. Das geht am einfachsten durch Trocknen. Weil man Früchte im Kaukasus traditionell in Zuckersirup konserviert, haben wir die getrockneten Feigen ebenfalls in leichten Zuckersirup eigelegt. Herausgekommen ist eine fruchtig süße Beilage mit besonderer, ganz leicht herber Note, die besonders gut zu Käse passt. Ein leckeres Beispiel für die Feige in ihrer Wildform.






